Der Schatz auf der Heidburg

Unweit der Heidburg bei Hofstetten i.K. befindet sich der Schloßhof.

An einem Sonntagmorgen war die Bäuerin allein zu Hause, während die anderen die Kirche besuchten. Plötzlich öffnete sich die Küchentüre, und ein stattlicher Ritter trat herein. Er versprach ihr viel Geld; sie müsse aber selbst mitgehen und es holen. Soviel sie auf einmal tragen könne,dürfe sie mit nehmen, aber ja nicht mehr. Die Bäuerin folgte dem Ritter in einen unterirdischen Gang. Vor einer großen Geldtruhe machten sie halt. Der Ritter nahm den darauf sitzenden schwarzen Hund,der auf den Schatz aufpasste, herunter und öffnete Sie. Da sah die Frau drei Kisten, von denen eine mit Gold,die zweite mit Silber und die dritte mit Kleingeld gefüllt war. Sie nahm aber von jedem nur wenig heraus,in der Hoffnung, das übrige nach und nach holen zu können. Als sie aber nach einiger Zeit das Geld verbraucht hatteund den Rest holen wollte, fand sie den Gang nicht mehr. Sie bereute es tief, der Weisung des Ritters nicht gefolgt zu sein.

 

Die Heidburg

Die Ruine Heidburg, auch Steinschlößle genannt, ist eine abgegangene Burg auf einem Bergkegel zwischenKinzig und Elz bei der Gemeinde Hofstetten im Ortenaukreis in Baden-Würtemberg.

Man glaubt das die Höhenburg vor 1218 von den Grafen von Zähringen erbaut wurde. 1284  kam sie in Besitz der Herren von Schwarzenberg als Burg zu Haidberg wurde sie erwähnt und um 1632 zerstört. Ehemalige Besitzer waren auch die Grafen von Fürstenberg. Allerdings nimmt man an dass um 1696 die Heidburg wieder neu aufgebaut wurde. Im 19. Jahrhundert diente das innere Burgareal als Steinbruch, was den Namen Steinschlößle erklärt. Strategisch war die Heidburg als Grenzburg zwischen der Herrschaft Kinzigtal und dem Elztal anzusehen. Von der ehemaligen Burganlage sind noch ein Wallgraben und ein Brunnenschacht erhalten.